Idee Nachträgliche Auflastung auf 3,2 to
- ralli99
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Hallo,
wie bereits an anderer Stelle berichtet, hatte der Vorbesitzer unseres CJ leider keine Auflastung konfiguriert und mit 3,0 to. ist man da sehr schnell am Limit.
Nach langem hin- und her habe ich nun einen freundlichen TüV-Prüfer gefunden, der sich sehr gut mit der Materie auskennt und mir allein über die Summe der Achslasten eine Bescheinigung für die Zulassungsstelle ausstellen will, um das Fahrzeug auf 3,2 to. ohne technische Änderungen auflasten zu lassen.
Der Termin ist nächste Woche. Wenn man mehr als 3,2 to. haben möchte, sind allerdings technische Änderungen notwendig.
Eigentlich verlangt der TüV dafür eine Herstellerbescheinigung, welche ja wohl kaum von VW zu erlangen sein dürfte. Im Internet hatte ich dann eine Firma gefunden, die Gutachten darüber ausstellt. Der TüV Prüfer meinte, "die seien das Papier nicht wert, auf dem sie stehen ..."
Bin gespannt und berichte dann, wie es gelaufen ist und was es insgesamt gekostet hat. Wenn das wirklich so klappt, wäre das wohl der günstigste Weg, um eine Auflastung zu erwirken. Vielleicht nicht mit der Westfalia Preisliste vergleichbar, weil die evtl. stärke Federn eingebaut haben, aber mir egal, Hauptsache es steht in den Papieren, da es sonst im Ausland teuer werden kann ...
wie bereits an anderer Stelle berichtet, hatte der Vorbesitzer unseres CJ leider keine Auflastung konfiguriert und mit 3,0 to. ist man da sehr schnell am Limit.
Nach langem hin- und her habe ich nun einen freundlichen TüV-Prüfer gefunden, der sich sehr gut mit der Materie auskennt und mir allein über die Summe der Achslasten eine Bescheinigung für die Zulassungsstelle ausstellen will, um das Fahrzeug auf 3,2 to. ohne technische Änderungen auflasten zu lassen.
Der Termin ist nächste Woche. Wenn man mehr als 3,2 to. haben möchte, sind allerdings technische Änderungen notwendig.
Eigentlich verlangt der TüV dafür eine Herstellerbescheinigung, welche ja wohl kaum von VW zu erlangen sein dürfte. Im Internet hatte ich dann eine Firma gefunden, die Gutachten darüber ausstellt. Der TüV Prüfer meinte, "die seien das Papier nicht wert, auf dem sie stehen ..."
Bin gespannt und berichte dann, wie es gelaufen ist und was es insgesamt gekostet hat. Wenn das wirklich so klappt, wäre das wohl der günstigste Weg, um eine Auflastung zu erwirken. Vielleicht nicht mit der Westfalia Preisliste vergleichbar, weil die evtl. stärke Federn eingebaut haben, aber mir egal, Hauptsache es steht in den Papieren, da es sonst im Ausland teuer werden kann ...
Beste Grüße
Ralf
Ralf
Last Edit:22 März 2017 17:16
von ralli99
Letzte Änderung: 22 März 2017 17:16 von ralli99.
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- ralli99
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So, wen(n)s denn interessiert:
Ich war heute beim TüV und bei der Zulassungsstelle und konnte das
Fahrzeug ohne technische Änderung auf 3.200 kg auflasten lassen.
Dazu benötigte ich keine Herstellerbescheinigung. Zu warnen ist also
auch vor Firmen im Internet, die dafür teure Gutachten anbieten.
Man muss jedoch berücksichtigen, dass sich die Anhängelast entsprechend
reduziert. Kosten insgesamt 61,40 €!
Was mich noch interessieren würde wäre, ob Westfalia für die 913 € Zusatzkosten
für die Auflastung beim 110 KW Motor mit Stahlfelge zusätzlich noch technische
Veränderungen vornimmt. Ansonsten würde ich bei dieser Kombination jedem
empfehlen, dies nachträglich beim TüV zu machen, vorausgesetzt man findet
einen Prüfer, der sich damit auskennt. Unserer meinte jedoch, dass es sich mit den Auflastungen bald erledigt habe, da die Rahmenbedingungen stringenter werden.
Ich war heute beim TüV und bei der Zulassungsstelle und konnte das
Fahrzeug ohne technische Änderung auf 3.200 kg auflasten lassen.
Dazu benötigte ich keine Herstellerbescheinigung. Zu warnen ist also
auch vor Firmen im Internet, die dafür teure Gutachten anbieten.
Man muss jedoch berücksichtigen, dass sich die Anhängelast entsprechend
reduziert. Kosten insgesamt 61,40 €!
Was mich noch interessieren würde wäre, ob Westfalia für die 913 € Zusatzkosten
für die Auflastung beim 110 KW Motor mit Stahlfelge zusätzlich noch technische
Veränderungen vornimmt. Ansonsten würde ich bei dieser Kombination jedem
empfehlen, dies nachträglich beim TüV zu machen, vorausgesetzt man findet
einen Prüfer, der sich damit auskennt. Unserer meinte jedoch, dass es sich mit den Auflastungen bald erledigt habe, da die Rahmenbedingungen stringenter werden.
Beste Grüße
Ralf
Ralf
Last Edit:30 März 2017 12:00
von ralli99
Letzte Änderung: 30 März 2017 12:00 von ralli99.
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- www_wolfgang
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Schau mal in den VW-Konfigurator: Nicht Westfalia nimmt viel Geld für Auflastungen, bei VW sind erhebliche Mehrpreise fällig!
Es ist dann auch einiges anders:
"4 Stahlräder 7 J x 17 oder verstärkte 16" Stahlräder für Fahrzeuge mit 3,2 t zGG
Bordwerkzeug und Wagenheber, verstärkt, für Fahrzeuge mit 3,2t zGG
Federung und Dämpfung, für Fahrzeuge mit 3,2 t zulässigem Gesamtgewicht"
Und das Teuerste:
Die Software der Motorsteuerung wird angepasst, höhere Kühlerventilatordrehzahl im Lastbetrieb etc.
Die Auflastung ändert auch die KFZ-Steuer, wenn du als Wohnmobil oder LKW eingestuft bist!
Es ist dann auch einiges anders:
"4 Stahlräder 7 J x 17 oder verstärkte 16" Stahlräder für Fahrzeuge mit 3,2 t zGG
Bordwerkzeug und Wagenheber, verstärkt, für Fahrzeuge mit 3,2t zGG
Federung und Dämpfung, für Fahrzeuge mit 3,2 t zulässigem Gesamtgewicht"
Und das Teuerste:
Die Software der Motorsteuerung wird angepasst, höhere Kühlerventilatordrehzahl im Lastbetrieb etc.
Die Auflastung ändert auch die KFZ-Steuer, wenn du als Wohnmobil oder LKW eingestuft bist!
Last Edit:30 März 2017 14:42
von www_wolfgang
Letzte Änderung: 30 März 2017 14:42 von www_wolfgang.
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- ralli99
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Ist schon klar, dass es natürlich von VW ausgeht. Wenigstens machen die noch etwas fürs Geld. Ob es angemessen ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich ihn neu bestellt hätte, hätte ich das wahrscheinlich auch mit konfiguriert. Mir reicht das jedenfalls so für 60 €, Hauptsache es steht in den Papieren und gibt keine Strafe. Das sind mir die paar Euro KfZ-Steuer mehr wert. Sollte auch nur ein Tipp für diejenigen sein, die in einer ähnlichen Situation sind.
Beste Grüße
Ralf
Ralf
von ralli99
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- ralli99
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Wir sind vor unserem Italien Urlaub mal auf die Waage gefahren. Drei Personen, drei Fahrräder, Gepäck und Proviant und voller Tank ergaben eine Punktlandung von exakt 3.200 kg! :woohoo: Bin froh, dass wir den CJ aufgelastet haben. Wenn unsere Tochter noch mitfährt, müssten wir wohl Wasser ablassen
Beste Grüße
Ralf
Ralf
von ralli99
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- Ursel
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Hallo Ralf, dein Beitrag ist zwar schon ein Weilchen her, aber inzwischen ist das auch für uns Thema. Kannst du mir kurz sagen, wie die Vorgehensweise beim TÜV ist? 3,2 Tonnen würden uns auch reichen!
Viele Grüße Ursel
Viele Grüße Ursel
von Ursel
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- ralli99
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Hallo Ursel, es scheint wohl so, dass wir Glück und einen sehr netten TÜV-Prüfer hatten. Am besten würde ich Dir raten, mal zum nächsten TÜV zu fahren und denen dort die Papiere zeigen mit dem Wunsch auf Auflastung über die Summe der Achslasten. Das war bei uns ohne technische Änderungen möglich. Das ist natürlich je nach Fahrzeug individuell. Es kann sein, dass Du nach einer Herstellerbescheinigung gefragt wirst, welche Du natürlich nachträglich bei VW nicht bekommen wirst. Es gibt auch Firmen im Internet, welche mit entsprechenden Gutachten werben, aber da würde ich sehr vorsichtig sein, bzw. erst den TÜV fragen, ob die das überhaupt anerkennen, bevor man viel Geld ausgibt. Viel Erfolg!
Beste Grüße
Ralf
Ralf
von ralli99
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- Ursel
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danke, Ralf, für die schnelle Antwort. Mal sehen, ob das hier in Nurnberg beim TÜV auch geht. 3.2t würden uns ja vollständig reichen...
Dieser ganze Rattenschwanz, von dem Wolfgang erzählt hat ("4 Stahlräder 7 J x 17 oder verstärkte 16" Stahlräder für Fahrzeuge mit 3,2 t zGG, Bordwerkzeug und Wagenheber, verstärkt, für Fahrzeuge mit 3,2t zGG, Federung und Dämpfung, für Fahrzeuge mit 3,2 t zulässigem Gesamtgewicht" Und das Teuerste: Die Software der Motorsteuerung wird angepasst, höhere Kühlerventilatordrehzahl im Lastbetrieb etc. Die Auflastung ändert auch die KFZ-Steuer, wenn du als Wohnmobil oder LKW eingestuft bist! ) - hast du davon was umgesetzt bzw. musstest du da aktiv werden?
Viele Grüße
ursel
Dieser ganze Rattenschwanz, von dem Wolfgang erzählt hat ("4 Stahlräder 7 J x 17 oder verstärkte 16" Stahlräder für Fahrzeuge mit 3,2 t zGG, Bordwerkzeug und Wagenheber, verstärkt, für Fahrzeuge mit 3,2t zGG, Federung und Dämpfung, für Fahrzeuge mit 3,2 t zulässigem Gesamtgewicht" Und das Teuerste: Die Software der Motorsteuerung wird angepasst, höhere Kühlerventilatordrehzahl im Lastbetrieb etc. Die Auflastung ändert auch die KFZ-Steuer, wenn du als Wohnmobil oder LKW eingestuft bist! ) - hast du davon was umgesetzt bzw. musstest du da aktiv werden?
Viele Grüße
ursel
von Ursel
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- Ursel
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Ich hab gerade Infos von meinem Autohändler bekommen - das könnte auch andere interessieren:
Das lt. Fahrzeugschein angegebene Leergewicht enthält:
das Frischwasser, Dieseltank zu 3/4 gefüllt, ein Fahrer mit 75 kg sowie die komplette Serienausstattung und pro Mitreisenden 20 kg Gepäck. Diese Berechnung schreibt die EU-Verordnung so vor.
:woohoo:
Das lt. Fahrzeugschein angegebene Leergewicht enthält:
das Frischwasser, Dieseltank zu 3/4 gefüllt, ein Fahrer mit 75 kg sowie die komplette Serienausstattung und pro Mitreisenden 20 kg Gepäck. Diese Berechnung schreibt die EU-Verordnung so vor.
:woohoo:
von Ursel
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Hallo Ursel, nein, ich musste nur einen Aufkleber mit 3.200 kg beim Typenschild anbringen. Davon hat der TÜV Prüfer ein Foto gemacht und die Bescheinigung ausgestellt. Anschließend noch neue Papiere bei der Zulassungsstelle geholt und fertig. Die Summe der Achslasten beträgt bei unserem Modell genau 3.200 kg. Daher waren keine technischen Änderungen nötig und es nur ein formaler Papierakt.
Beste Grüße
Ralf
Ralf
von ralli99
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