file Frage Nugget zum Columbus und zurück

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17 Jan 2018 14:49 #1410 von butzkopf
Nugget zum Columbus und zurück wurde erstellt von butzkopf
Nachdem ich schon zwei mal von richtigen Wohnmobilen zum Nugget zurück gewechselt bin und darauf immer wieder darauf angesprochen werde, versuche ich hier mal meine Erfahrungen mit Columbus und Co weiter zu geben.

Das Konzept eines Columbus (Klassischer Grundriss mit Bett hinten quer, Sanitärraum und vorne Dinette halte ich fürs Wohnen genial. Nicht umsonst wird er derart oft kopiert und findet unter fast allen Herstellern einen Anbieter.
Hinten quer zu schlafen funktioniert bei mir absolut problemlos, wobei die Hecktüre immer irgendwie etwas Zugluft rein lässt. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann es da unangenehm werden. Auf jeden Fall ist der reine Schlafkompfort im GFK Nuggethochdach um einiges höher. Auch Geräusche von Standheizung oder anderen Mitbewohnern dringen im Ford kaum nach oben. Es gibt keinen Camper / Wohnmobil in dem ich so tief und gut schlafe. Zumindest oben. Das Zusatzbett im Kolumbus ist in Sekundenschnelle aufgebaut, bietet eine durchgehende Matratze und obwohl diese nicht sehr dick ist bietet sie ausreichend Kompfort. Als genial empfand ich das über der Dinette angebrachte große Dachfenster (optional). Sterne beobachten vom Bett aus, da wird der Nuggetfahrer der unten schläft schnell neidisch.
Die kühle Optik der Möbel muss man mögen, ich fand es zumindest eine echte Alternative zu dem "Gelsenkirchener Barock" der Mitbewerber. Der Kühlschrank des Columbus glänzt durch seine Größe und nervt weil es ein Schrank ist und keine Truhe wie im Nugget. Mir ist eine Ordnung dort nie gelungen und beim Suchen "fällt" die Kälte zur geöffneten Türe raus.
Der Herd des Columbus ist ähnlich dem des Nuggets, nur an einer besseren Stelle eingebaut. Während beim Ford sich Haare und Hautschuppen vom aufgebauten Bett über die Küche verteilen sitzt diese beim Fiat an der Schiebetüre. Ideal um mit der Familie am Tisch zu komunizieren oder durch die geöffnete Schiebetüre etwas Licht und Luft ins Innere zu lassen. An Staumöglichkeiten in den Schränken oder unter dem hinteren Bett fehlt es auch nicht. Also wer hier noch Lademöglichkeit sucht sollte sich über den Umfang seiner Ausrüstung Gedanken machen.
Nun das heiligste Plätzchen für alle die keins haben: Der Sanitärraum! Klar Klo drin, Duschen kann man auch. Aber: Die Türe zum Sanitärraum hat oben und unten einen rätselhaften und mehrere Zentimeter dicken Spalt. Somit hört die restliche Besatzung jedes Geräusch und kann auch die Gerüche prompt "genießen". Hat sich glaube ich ab Bj. 2017 gebessert!? Dafür ist die Türe nicht komplett zu öffnen ohne dass sie gegen die Küchenmöbel stößt. Letztlich fehlen zwei Zentimeter. Warum? Absolut geil war die seperate Temperaturregelung für den Sanitärbereich. Das ist schick und praxisgerechter als dieser lächerliche Dachlüfter. Warum da nicht noch ein Fenster (Außendusche) eingebaut worden ist verschließt sich mir. Ob man überhaupt in solch einer engen Kabine duschen möchte soll jeder selber entscheiden. Ich hatte mal ein Knaus Alkovenmobil das einen echten Sanitärbereich hatte. Platz, Fenster und Druckwasserpumpe machen Spaß. Beim Columbus ist dieses unmotivierte Gesaber aus dem Duschkopf, in dieser engen Kabine wo überall der eiskalte Vorhang an den Bauch klebt kein Genuß. Wenn ich dann noch daran denke, was ich für einen Aufwand danach habe das alles wieder zu trocknen, belüften, vom Staub auch hinter dem Klo zu befreien und die Spiegel abzuziehen..... Es lebe der Nugget und sein Campingplatz.
Ein Esstisch der auch an der Schiebetüre außen eingehängt werden kann ist ein toller Einfall von Westfalia. Auf jeden Fall sinnvoller als das umfangreiche Lichtsystem des Columbus. Selten einen Kastenwagen gesehen der mit so vielen Lichtquellen ausgestattet ist. Für was diese indirekte LED Dinger unter der Arbeitsplatte und der "Lichttower" am Sanitärraum letztlich da sind verschließt sich mir bis heute. Könnte man sie noch auf Rot ansteuern....
Der absolute Gag eines Columbus ist allerdingst die Dieselbetriebene Warmwasserheizung. Das Ding ermöglicht eine durchgehende flächige Beheizung des Wagens. Fast Geräuschlos da ein Gebläse nicht benötigt wird, bei meinem allerdings mit reichlich Gerüchen. Vielleicht handelt es sich um einen Einzelfall und Fehler an meinem Wagen, aber diese Heizung hat geraucht und gestunken wie ein alter serbischer Panzer. Nicht immer, aber immer wieder.
Schön empfand ich mich bei Fiat von dem Thema Rost, Motorschaden und Wasser aus den Schwellern verabschieden zu können. So ein Ducato ist ein absolut zuverlässiges Arbeitstier, das auch bei minimaler Pflege lange seinen Dienst versieht. Zumindest sind das meine subjektiven Erfahrungen aus drei Ducatos und zwei Jahrzehnten. Schön ist er nicht, das Armaturenbrett aus Hartplastik und auch sonst erinnert er mich eher an einen Transporter als ein Wohnmobil.

Wer wohnen will wählt den Columbus! Wer fahren will den Nugget. Der Columbus ist eher Wohnmobil als Camper, hat reichlich Platz und eine tolle Heizung. Ist mit 6 Meter Länge aber nicht mehr alltagstauglich und zu breit für Parkbuchten. Mir hat er gefallen, sehr sogar. Meine Frau fand absolut keinen Gefallen an einem solch opulenten Wohnmobil für das wir maximal an 30 Tagen im Jahr Verwendung haben. Sie schränkt sich lieber ein, fährt mit dem Nugget jeden Tag überall hin und durch den Alltagsnutzen relativiert sich auch der Anschaffungspreis. Die ständige Nuggetkrankheit nämlich die Sanitärzelle zu vermissen hat sie überwunden!

Dies ist alles rein subjektiv und bezieht sich nur auf meinen Columbus. Was ich noch interessant finde: Im Zuge des Columbus habe ich auch bei den Nachbarforen Pössl und Westfalia gestöbert. Es ist auffallend wie viele ehemalige Nuggetfahrer sich dort aufhalten. In der Regel sind deren Camper nun 6 Meter lang oder gar noch länger. Und alle behaupten noch genau so Urlaub zu machen wie zu den Nuggetzeiten. Ich nicht!

Seit 1979 mit Westfalia Fahrzeugen unterwegs. Club Joker, James Cook, VW Bus T2a, Nugget und Columbus 601.

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17 Jan 2018 19:11 #1411 von Tom_B
Tom_B antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück
Das sind interssante Vergleiche die ich größtenteils gut nachvollziehen kann. Zugegeben - ich bin bis dato noch nie einen Kastenwagen gefahren nach den letzten Jahren im Cali haben wir uns aber auch aufgrund der Länge / Breite bewusst gegen einen Kastenwagen entschieden und sind beim Club Joker gelandet. Der geht etwas mehr in Richtung Wohnmobil, bietet zwar nicht dessen Platz aber zumindest die Features der Wasserheizung mit getrennter Temperaturreglung, Warmwasser und das Klo und wenns denn sein muss auch ne Notdusche.
Wenns ans fahren geht, zumal mit der Allradoption, ist das einfach eine andere Welt und damit erschliessen sich auch ganz Ziele, Wege dahin und damit auch andere Übernachtungsmöglickeiten.

Es grüßt der Tom
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29 Jan 2018 13:28 #1450 von Mathias
Mathias antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück
Hallo Zusammen

es ist schon interessant wie doch Bewertungen auseinandergehen können ;-)

Meine Frau und ich waren bis letztes Jahr Marco Polo Nutzer und sind nun auf einen Columbus 641E umgestiegen.
Aktuell würde ich nicht mehr zurückwechseln wollen. Ich kann jetzt nicht für den Nugget sprechen, gehe aber davon aus das zumindest teilweise eine vergleichbare Situation vorliegt.

Das Hochbett im Marco Polo ist bezogen auf den Schlafkomfort ein Traum, wenn man allein unterwegs ist. Zu zweit wird es auf 1,12m Breite schon eng und jeder Auf- und Abstieg eine akrobatische Meisterleistung (ich bin 196cm)
Da ist mir das Lange und sehr komfortable Bett im Columbus viel lieber.
Das Aufstelldach hat in unseren Augen diverse Nachteile. (Im Prinzip schläft man wie in einem Zelt) Morgens ist es schon früh sehr warm. Es ist trotz der seitlichen Öffnungen schwer eine Luftzierkulation hinzubekommen und andersherum ist die Wintertauglichkeit sehr eingeschränkt. Außerdem sieht jeder sofort ob du am campieren bist oder nicht. Da ist man in einem Kastenwagen schon etwas anonymer unterwegs und die Betten sind permanent "Einsatzbereit".

Ein weiterer Grund für den Wechsel ist das Platzangebot in Marco Polo gewesen.
Für ein paar Tage sicherlich okay, für einen 3 Wochen Urlaub wird es schon zum Tetrisspiel ständig alles von A nach B zu räumen wenn man an einen Schrank möchte.
Der Columbus dagegen ist ein wares Raumwunder.

Zu guter letzt und sicher auch einer der großen Knackpunkte ist die Nasszelle im Columbus.
Letztes Jahr waren wir in Frankreich mit einem befreundeten Päärchen unterwegs. Sie im Kastenwagen, wir im Marco Polo.
Auf der Reise haben wir auch eine Nacht auf einem reinem Stellplatz verbracht der nicht über eigene sanitäre Einrichtungen verfügte.
Als Mann bekommt man das am Stadrand gehändelt, meine Frau hatte am Morgen einen Fussmarsch in den nächsten Ort vor sich um auf die Toilette zu gehen. (ja ich weis ein Porta Potty kann ich auch in den Bus stellen...wollten wir aber nicht)

Fazit, den Kauf bzw. Tausch haben wir bisher nicht bereut.

Pro Marco Polo:
- Fährt sich wie ein PKW, wenn sein muss 200Km/h auf der Autobahn
- Agil in der Stadt
- praktisch zu 100% im Altag einzusetzen und passt in die Tiefgarage (198cm hoch)

Nachteil:
- Keine Nasszelle
- wenig Platz
- Hochdachkompromisse

Pro Columbus:
- Ganzjahrestauglich
- Viel Platz, inkl. Nasszelle und permanent verfügbaren Betten

Nachteile:
- Fährt wie eine Schlaftablette (148PS, automatik) und ist aufgrund des Wendekreises und der Höhe eingeschränkt manövrierfähig
- passt nicht mehr in die Tiefgarge, folglich ist in Hamburg das Parken schwer und das Beladen vorm Urlaub ebenso

Unterm Strich bleibt es aber eine Frage der persönlichen Prioritäten. Wir sind mit dem Marco Polo in die Welt des Fahrzeugcamping gestartet und waren auch sehr zufrieden. Mit der Zeit erkennt man dann was einem wichtiger ist und so ändert man Auswahlkriterien und kommt irgendwann an einem Punkt wo man die Fahrzeuge tauscht. (Das Angebot an MP im Netz ist riesig wärend 641er praktisch nur als Neufahrzeug angeboten werden). Das einzige was ich zum Marco Polo vermisse ist die Agilität und die Spritzigkeit. Das wiederum tausche ich aber gerne gegen den ganzen rest ein.

Gruß aus Hamburg
Mathias

Westfalia Columbus 641E

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14 Sep 2021 13:29 #8443 von JJOkocha90
JJOkocha90 antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück
Hallo in die Runde,

da wir aktuell am Überlegen/Diskutieren sind, ob wir uns Vergrößern oder nicht, möchte ich das Thema hier nochmal aufleben lassen, bevor ich ein neues starte und hoffe auf weitere Erfahrungsberichte.

Wir fahren seit 1 Jahr einen Ford Nugget AD, 185PS  (2020). Gründe für den Nugget waren Alltagstauglichkeit und das geniale Raumkomzept. Davon sind wir auch heute noch überzeugt und vermutlich gibt es "subjektiv betrachtet" nichts besseres auf dem Markt. Wir sind aktuell zu zweit inkl. Dalmatiner. Eventuell kommen Kids dazu. Aufgrund der aktuellen Situation, Bestellstopp und der immensen Nachfrage sind auch die Preise für einen gebrauchten Nugget durch die Decke gegangen. Gepaart mit dem "Meckern auf hohem Niveau" nach etwas mehr Platz im Auto sind wir so auf den Columbus 601D (inkl. Aufstelldach) gestoßen. Klar ist dieser nicht mehr so alltagstauglich, aber wir wohnen ländlich, das Auto kann neben dem Haus geparkt werden und das Einkaufen in den örtlichen Supermärkten sollte auch kein Problem darstellen.

Daher meine Fragen in die Runde:

- Gibt es weitere Erfahrungsberichte / Feedback vom Umstieg eines Nuggets/Bullis/MP etc. auf einen Columbus / Kastenwagen oder zurück? Vor- Nachteile?
- Wie zuverlässig ist der Fiat Ducato als Basisfahrzeug?
- Alternative zum Columbus 601D? Macht das Aufstelldach überhaupt Sinn hinsichtlich Zuladung, wenn wir nur 3,5 Tonnen fahren dürfen?

Danke vorab
Dominik
 

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14 Sep 2021 16:29 - 14 Sep 2021 16:33 #8445 von Schluppo
Schluppo antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück
Seit kurzem Umstieg vom VW California auf einen Amundsen 540. Bisher eigentlich mehr Pros als Contras:
- kein Gezirkel um ins Bett zu kommen
- Bei Wind und Regen (Atlantik) dtl. ruhigeres Schlafen-insgesamt leiser!
- Platzangebot/Stauraum ist bombastisch
- Schnelleres Aufbrechen/mal eben Einkaufen fahren möglich (kein Dach runter, kein Verstauen des Bettzeugs, Sitze sind schneller gedreht, weniger wegräumen müssen weil mehr Stauraum)
- Unauffälligere Zwischenübernachtung
- Angenehmes Raumklima mit zwei großen Dachhauben (auch bei Zwischenübernachtungen wo man sonst im Cali je nach Standort eher unten schläft)
- Klo an Bord ist Gold wert
- Dtl. weniger Geräume von A nach B und zurück
- Kochen mit Blick und Kontakt nach Draußen und viel mehr Arbeitsfläche bzw. alles was man braucht griffbereit
-Große Markise mit mehr Platz drunter bei Sonne/Regen
- größeres und gemütlicheres Bett ohne Umräumen
- Durchgängige Stehhöhe
- Bett ist immer aufgebaut
- Der Stauraum ermöglicht den Bus immer campingbereit zu haben, weil alles reinpasst und seinen Ort hat.
Etc.

Nachteile finde ich kaum, der 540 er hat einen kleinen Wendekreis und lässt sich ganz gut rangieren, einzig die Breite und das Einparken erfordern Gewöhnung. Der Federungskomfort ist natürlich nicht so gut wie im VW Bus aber er fährt sich doch angenehmer als ich befürchtet hatte. Super Sitze, tolle Lenkung/Kupplung/Schaltung, das hatte ich so nicht erwartet. Die Dinette ist bei 5,40 m vielleicht etwas eng, da war im California mehr Platz weil eben kein Bad im Fahrzeug untergebracht war. Trotzdem auch zu dritt sehr unproblematisch und hinreichend Platz gemütlich zu essen.
Für uns war es die richtige Entscheidung umzusteigen, insbesondere wenn mal Wind und Regen peitscht ist es viel angenehmer als im Dachzelt und auf dem Weg zu den Sanitäranlagen:-)
Der riesige Kofferraum ermöglicht es ganz entspannt alles einzupacken ohne Tetris und paar Kisten Wein aus dem Urlaub noch reinzuwerfen.
Im Alltag fahren wir den Amundsen kaum, da ist ein Nugget / Bulli natürlich etwas angenehmer.
Hoffe diese Eindrücke helfen ein bisschen.
 
Letzte Änderung: 14 Sep 2021 16:33 von Schluppo. Grund: Zu ausführlich

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15 Sep 2021 10:28 #8450 von FrankNStein
FrankNStein antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück

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- Gibt es weitere Erfahrungsberichte / Feedback vom Umstieg eines Nuggets/Bullis/MP etc. auf einen Columbus / Kastenwagen oder zurück? Vor- Nachteile?
- Wie zuverlässig ist der Fiat Ducato als Basisfahrzeug?
- Alternative zum Columbus 601D? Macht das Aufstelldach überhaupt Sinn hinsichtlich Zuladung, wenn wir nur 3,5 Tonnen fahren dürfen?

Danke vorab
Dominik

 

Hallo, Dominik.

Da der Columbus 601 D unser erstes Reisemobil ist, kann ich keine Erfahrungen zu Umstieg etc. beisteuern.

Ja, ich empfinde ihn als etwas ausladend für den täglichen Gebrauch. Ich habe mich aber dran gewöhnt (nachdem ich in einer engen Kurve die vordere linke Stossflächenecke eines parkenden PKW mitgenommen hatte und das vordere Heki an einer Höhenbegrenzung eines Supermarktparkplatzes verloren habe). Nicht jeder Parkplatz passt für den Columbus.

Wir fahren ihn seit 2016 mit dem 2,3 / 177 PS-Motor und haben nun 95.000 km auf der Uhr. Absolut keine Probleme am Ducato. Bisher 2 Inspektionen ohne Besonderheiten / noch die ersten Bremsen drin. 2 Rückrufe durch FIAT ( Schelle Druckschlauch Turbolader verstärkt / Softwareupdate ) und vor  4 Wochenden Zahnriemen erneuert (soll man nach 5 Jahren machen).

Mit dem Hubdach hätte ich persönlich Probleme. Für 2 Personen geht´s gewichtsmäßig (hängt natürlich davon ab, mit wieviel Geraffel man unterwegs ist), aber es ist nicht mehr viel Luft vorhanden.

Kurzum: Ich kann zum Ducato raten. Der Rest ist persönlicher Geschmack.

Gruß

Frank

 

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16 Sep 2021 22:10 - 16 Sep 2021 22:11 #8459 von Ian540
Ian540 antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück
Hi Svhluppo.
In the UK we have just made the same change today (26/9/2021)! Just having our first night in a campsite a few miles from the dealers. Haven't driven far yet, but probably agree the VW is a nicer drive, but that's probably because it's more car like. But for camping the Amundsen is very comfortable for the reasons you give. Looking forward to many weekends and holidays in it.
Letzte Änderung: 16 Sep 2021 22:11 von Ian540. Grund: Spelling

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21 Sep 2021 23:19 - 22 Sep 2021 08:27 #8500 von RudiRadlos
RudiRadlos antwortete auf Nugget zum Columbus und zurück
Hallo,

wir sind vor knapp zwei Jahren vom Nugget mit AD (Modell 2010) auf einen Columbus 540D mit AD umgestiegen. Der Hauptgrund war der Zugang zu einer richtigen Toilette, - ein in der Küche stehendes PortaPotti wollte mir nicht gefallen.
Was mir außerdem gefällt, ist das jederzeit zugängliche Bett hinten quer und die Möglichkeit, dass man bei Bedarf auch "oben", im Aufstelldach, schlafen kann. Wir sind meist nur noch zu Zweit unterwegs und genießen den 'Luxus', dass wir dann beieinander liegen, wenn's uns passt, und ansonsten hat jeder sehr viel Platz für sich. Wenn's extrem windig oder besonders kalt ist,  schlafen wir natürlich beide unten.

Auf italienischen Kleinstraßen und engen Ortsdurchfahrten habe ich die Wendigkeit des Ford Nugget schon hie & da vermisst, aber nach etwa einem Jahr hatte ich mich mit den neuen Maßen 'angefreundet'. Der Verbrauch liegt im Schnitt ca. 0,8 l/100 km höher als zuvor, aber bei ca. 500 kg mehr Leergewicht überrascht das nicht. Der Fiat-Motor gilt als ziemlich zuverlässig und robust, aber er läuft (vom Klang her) etwas knurriger und nicht so weich & rund wie ein Ford.

Kompromisse muss man immer machen, da es die 'eierlegende Wollmilchsau' nicht gibt. Aus praktischen Erwägungen sind wir mit dem Wechsel zufrieden, aber etwas wohler gefühlt habe ich mich mit dem deutlich kleineren Ford Nugget.

Gruß,

Rüdiger

Erst Pfadfinder, dann Camper
Seit 12/2019 unterwegs mit Westfalia Columbus 540 mit AD
Letzte Änderung: 22 Sep 2021 08:27 von RudiRadlos.
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