Frage Batterieschutz auf 11,3V
- Kerkeplaat
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In unsere Columbus 601D (2017) ist das Display gewechselt. Wenn die Batterie noch 11,3 V hat schaltet die Kühlschrank aus und auch die Standheitzung. Im Gebrauchsanleitung stelt dass das nur bei 10,5V gescheht. Wie ist das bei andere 601D Bezitser? Immer 10,5 V ? Meine Fachgarage sagt das nicht ändren zu können. Hat mann recht? Und wens mann das doch ändern kann in 10,5V wo ist das dann? Im Display?
von Kerkeplaat
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- Tom_B
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Hallo Kerkeplaat,
ich habe zwar keinen Columbus, kann dir aber aus eigener Erfahrung berichten das bei mir im CJ bei 11.2 V die Heizung auch nicht mehr angesprungen ist. Danach fand ich das Thema Autakieerweiterung doch sehr interessant
Grüße vom Tom
ich habe zwar keinen Columbus, kann dir aber aus eigener Erfahrung berichten das bei mir im CJ bei 11.2 V die Heizung auch nicht mehr angesprungen ist. Danach fand ich das Thema Autakieerweiterung doch sehr interessant
Grüße vom Tom
von Tom_B
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- Kerkeplaat
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Danke sehr für deine mühe zu antworten. Ich hoffe weiter noch zu lesen von andere 601D fahrer ob die 10,5 haben oder auch nicht.
von Kerkeplaat
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- willi-heinrich
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Meine Batterie war noch nicht so weit entladen, und ich weiss nicht, wo man die Einstellung sehen kann. Aber 11.3V ist schon ganz schön wenig, vermutlich ist es nicht verkehrt, grosse Verbraucher dann abzuschalten.
Bei der Heizung könnte es auch sein, dass das Heizungs -Steuergerät selber dann gar keinen Start mehr zulässt.
Bei der Heizung könnte es auch sein, dass das Heizungs -Steuergerät selber dann gar keinen Start mehr zulässt.
Gruss Mike
Unser WC: Westfalia Columbus 640E grau 2017 mit Winterpaket und Markise und jetzt auch in Leder
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von willi-heinrich
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- felix68
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Kerkeplaat schrieb: Danke sehr für deine mühe zu antworten. Ich hoffe weiter noch zu lesen von andere 601D fahrer ob die 10,5 haben oder auch nicht.
Ich gehe davon aus, dass eine AGM Batterie verbaut ist. Die Lebensdauer dieses Batterie Typs hängt sehr stark von der Entlade-Energie ab. Aus einer vollen AGM Batterie sollten nur maximal 50% (-60%) entnommen werden. Da die gemessene Spannung nicht nur von der Restkapazität der Batterie abhängt, sondern auch vom Strom (A) während der Messung, ist die Aussagekraft der Spannung über den Ladezustand der Batterie nur unzureichend.
Anhaltspunkt:
Wir verwenden in unserem Columbus einen Batterie-Computer der die Restkapazität zuverlässlich anzeigt. Es kommt sehr selten vor, dass wir bis 50% entladen. Ein Abfall der Spannung unter 12V ist dabei nicht aufgefallen.
Der Batterieschutz von 11,3 V ist mit Sicherheit in Ordnung. Wenn die Lebensdauer der Batterie nicht all zu sehr leiden soll, würde ich versuchen über 12 V zu bleiben. Bei 10,5 V steht der Batterie-Tod kurz bevor!
LG Felix
von felix68
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- Thierry
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Hallo Felix,
Besten Dank für deine Infos. Ich habe mich auch schon gefragt, wie tief die V-Anzeige im Columbus sinken darf, bis es für die Batterien ( in unserem Fall 2x AGM 95Ah) kritisch wird. Bis jetzt liess ich sie nie unter 12,0V sinken. Ist der Einbau eines Batterie-Computers ein grosser Aufwand und welche zusätzlichen Infos erhält man dadurch, gegenüber der Standard-Anzeige?
LG
Thierry
Besten Dank für deine Infos. Ich habe mich auch schon gefragt, wie tief die V-Anzeige im Columbus sinken darf, bis es für die Batterien ( in unserem Fall 2x AGM 95Ah) kritisch wird. Bis jetzt liess ich sie nie unter 12,0V sinken. Ist der Einbau eines Batterie-Computers ein grosser Aufwand und welche zusätzlichen Infos erhält man dadurch, gegenüber der Standard-Anzeige?
LG
Thierry
Roter Columbus 601D, Bj.2017, 148PS, Light Chassis mit Ahk und Weihtech Slidemove, Bulltron 320Ah & 300W Solar, demnächst Goldschmitt Zusatz-LF 😁
von Thierry
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- felix68
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Hallo Thierry,
ein Batteriecomputer funktioniert ähnlich wie der Stromzähler im Haushalt. Man stellt nach der Installation einmalig die "Nennkapazität" der Batterien ein - in deinem Fall 190 Ah und schließt das Fahrzeug für mindestens 24 Stunden an das Stromnetz (Vorgangsweise bei Votronic). Damit erkennt der Batteriecomputer dass die Batterien zu 100% geladen sind und Stellt den Zähler auf 100% bzw. auf 190 Ah.
Im Betrieb werden sämtliche Verbräuche und Einspeisungen über einen recht genauen Sensor (Messshunt) erfasst, und von den 100% abgezogen bzw. addiert. Damit ist man perfekt über den Zustand seiner Batterien informiert (in % oder Ah), und muss nicht herumraten welche Spannung welchem Ladezustand entspricht. Zusätzlich kann man ablesen wie hoch die Verbrauchs- bzw. Einspeiseströme sind, und kann sich die Spannungen von Starter - und Aufbaubatterie anzeigen lassen.
Der Batteriecomputer wird ca. EUR 170 kosten (Votronic 200 S mit smart Shunt). Ich glaube dass 2 Stunden für den Einbau reichen müssten.
ein Batteriecomputer funktioniert ähnlich wie der Stromzähler im Haushalt. Man stellt nach der Installation einmalig die "Nennkapazität" der Batterien ein - in deinem Fall 190 Ah und schließt das Fahrzeug für mindestens 24 Stunden an das Stromnetz (Vorgangsweise bei Votronic). Damit erkennt der Batteriecomputer dass die Batterien zu 100% geladen sind und Stellt den Zähler auf 100% bzw. auf 190 Ah.
Im Betrieb werden sämtliche Verbräuche und Einspeisungen über einen recht genauen Sensor (Messshunt) erfasst, und von den 100% abgezogen bzw. addiert. Damit ist man perfekt über den Zustand seiner Batterien informiert (in % oder Ah), und muss nicht herumraten welche Spannung welchem Ladezustand entspricht. Zusätzlich kann man ablesen wie hoch die Verbrauchs- bzw. Einspeiseströme sind, und kann sich die Spannungen von Starter - und Aufbaubatterie anzeigen lassen.
Der Batteriecomputer wird ca. EUR 170 kosten (Votronic 200 S mit smart Shunt). Ich glaube dass 2 Stunden für den Einbau reichen müssten.
LG Felix
von felix68
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