Frage "Über" Gewicht Columbus - Umfrage
- hunger
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mich würde mal folgendes interessieren: Ich bin die letzten zwei Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mal wieder mit über 3,5t unterwegs gewesen.
Ich will das bei Gelegenheit mal ausmessen (lassen), wobei das letztlich meine Frage nicht beantworten kann....
Deshalb die Bitte um Hilfe bei Euch:
- Wie oft wurdet Ihr bisher unterwegs auf die Waage gestellt?
- Bei wievielen Gesamt-km?
- Und wie war die Toleranz oder wie groß war der Ärger wirklich? Und vor allem wo?
Ich weiss, das die Risiken in verschiedenen Ländern extrem unterschiedlich gehandhabt werden. Und werden viele Horror-Szenarien beschrieben.....
Ich möchte mein Risiko erkennen und wie ich mit kleinen Modifikationen das für mich optimieren kann. Immer unter 3,5t zu bleiben ist so, wie immer mit 0,0 Promille Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen....
Ich würde gern ein realistisches Risiko-Profil für mich erstellen wollen.
Ich fange mal an:
Einmal bisher wurden wir in Österreich auf der Brenner-Straße angehalten (Rückweg): Personenkontrolle. In heutigen Zeiten nicht unverständlich und unerwartet, gerade mit dem Bus... Keine Pässe der Kinder dabei, da nur Wochenend-Ausflug.... Blöd, aber am Ende alles freundlich und o.k. Bisher hatten wir sonst noch nix bei 30.000 km: Österreich, Tchechien, Italien, Frankreich, Schweiz und D. natürlich.
Ich würde mich freuen, mehr solchen harmlosen Input zu bekommen, um mich und meine bessere Hälfte zu beruhigen...
Danke
Viele Grüße
hunger
(2017er 601D)
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- Novesian
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ich bin seit fast drei Jahren mit dem Columbus 600D (2017) unterwegs. Bislang leider erst 12.000 km. Meiner wiegt auch selten unter 3,5 t. Habe den Wagen mit Zusatzluftfederung für die Rollerbühne ausgestattet. Mit Roller (Vespa 300 GTS) bei ca. 3.650 kg. Könnte technisch sofort auf 4,25 t eintragen lassen. Das beruhigt mich beim Fahren. Technisch ist also alles im grünen Bereich.
Angehalten und gewogen wurde ich auch in meinen fast 40 motorisierten Jahren zuvor noch nie. Weder mit Mofa, Mokick, Motorrad, noch Pkw. Auch nicht mit verschiedenen Wohnwagengespannen, noch mit meinen Californias.
Denke mal, das war Glück. Überladen war ich wahrscheinlich häufiger.
Hierzu musst Du Dir nur mal die Zuladung eines üblichen Pkw vor Augen führen. Da bist Du oft mit 4 Personen ohne viel Gepäck schon über dem Limit. Vor allem, wenn die Passagiere etwas mehr als 75 kg Normgewicht wiegen... Dann noch die reale Stütztlast des Wohnwagens. Oder der volle Kofferraum. Bei vielen Oberklassekombis fällt das nur durch die meist verbaute Niveauregulierung während der Urlaubsfahrt nicht auf.
Ich denke, dass ich mit 3.650 kg in Deutschland auf die Überladung hingewiesen und ermahnt werden würde. Eine noch vor Ort durchzuführende Ablastung wird wohl eher nicht verlangt werden.
Du bist immer dem kontrollierenden Beamten ausgesetzt. Legt er es darauf an, bist Du "überladen" allen möglichen Restriktionen ausgeliefert. Wenn Du ihm entsprechend einsichtig gegenüber trittst, sollte man eine Lösung finden können.
Oder, Du lastest auch Zulassungsjuristisch auf. Technisch vertretbar , eben mit den bekannten Konsequenzen. Maximal 100 km/h und ab 6. Jahr, jährlich zum TÜV. Schwierige Lage...
Gruß
Novesian
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- willi-heinrich
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Fahrleistung bisher 25tkm, D/A/F/E/I/B/NL/PL, bis dato keinerlei Kontrollen.
Unser WC: Westfalia Columbus 640E grau 2017 mit Winterpaket und Markise und jetzt auch in Leder
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- FrankNStein
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Markise, AHK + Träger, 2 Pedelecs, Zusatzschraubenfedern hinten und "kleines Gepäck" kamen zwischenzeitlich dazu. Also wahrscheinlich immer an der Grenze.
Wir sind bisher weder angehalten noch gewogen worden. Das hat vielleicht damit zu tun, daß unser Kasten hinten schön hoch steht, als wenn er leer wäre. Wer weiß das wirklich?
Gruß
Frank
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- hunger
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- hunger
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Was hast Du für "Zusatzschraubenfedern hinten" drin? Unserer bockt schon ab und zu mal ziemlich.....
Da fällt mir gerade auf: WIr haben den 600D, nicht den 601.... also wir haben den mit der Auszieh-Kühlbox..... Macht beim Gewicht keinen Unterschied.....
Viele Grüße
hunger
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- Musikus
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www.bussgeldkatalog.org/ueberladung/
Auch die Punkte in Flensburg können schon weh tun.
Amundsen 600 E , vorher u.a.: Nugget HD,
VW T5 Multivan, T3 Bus, T2 Transporter
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- hunger
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Ich hab auch schon mal auf genau den eingezahlt.
Hier gehts wirklich um das Thema Risikomanagement.
Das besteht trivial gesagt aus genau zwei Faktoren:
- Eintrittswahrscheinlichkeit
- Schadenshöhe
Ersteres ist empirisch gerade hier angefragt.
Zweiteres ist von Land zu Land unterschiedlich und in den entsprechenden Dokumenten auch nachzulesen.
Mir gehts um reine und zwar individuelle (!) Betrachtung der Wahrscheinlichkeit.
Muss ich auflasten, kann ich Gewicht reduzieren, muss ich Komfort reduzieren, zahle ich Strafen, verliere ich meinen Führerschein....
Mir gehts um die realen Erfahrungen der WoWo Kollegen oder lassen wir uns alle eher von der Angst leiten. Das Risiko trage ich selbstverständlich selbst.
Viele Grüße
hunger
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- FrankNStein
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hunger schrieb: @ Frank:
Was hast Du für "Zusatzschraubenfedern hinten" drin? Unserer bockt schon ab und zu mal ziemlich.....
Da fällt mir gerade auf: WIr haben den 600D, nicht den 601.... also wir haben den mit der Auszieh-Kühlbox..... Macht beim Gewicht keinen Unterschied.....
Viele Grüße
hunger
Meine "Masse im fahrbereiten Zustand" (ich glaube nicht, daß sich 600 D und 601 D da groß unterscheiden) beinhaltete schon den Einen oder Anderen, zusätzlichen Einbau. Mein "Basisproblem" war, daß die Karre richtig bockig auf der Straße war. Bei näherem Hinsehen lag die Karosse hinten schon auf den Elastomer-Federelementen, sodaß kaum Federweg übrig blieb.
Ich habe die Goldschmidt-Zusatzschraubenfedern einbauen lassen
www.goldschmitt.de/zusatzschraubenfedern-ha/
Das machte der FIAT-Händler in 1 Stunde. Kontrolle durch Sachverständigen. Gutachten (die Federn haben ein Mustergutachten) muss immer im Handschuhfach liegen.
Die Zusatzfedern haben das Fahrzeug hinten um 5 - 8 cm angehoben, die dann wieder als Federweg zur Verfügung stehen. Ich hab es beim Fahren direkt merken können. Hinten hat er wieder gefedert, wo er vorher in jedes noch so kleine Loch / Senke reingeknallt ist. Der Preis incl. Einbau war, wenn ich mich recht erinnere, um die 450,-- EUR.
Wenn die vorderen Stoßdämpfer irgendwann hinüber sind, werde ich auch vorn die Goldschmidt-Federbeine einbauen lassen. Gut, der Ducato wird nie eine Sänfte, aber Go-Cart-Feeling muss auch nicht sein.
Gruß
Frank
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- Novesian
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Der Unterschied ist spürbar, macht den Ducato, vor allem als Maxi, noch immer nicht zur Reiselimousine.
Unser Columbus kann an der Hinterachse um bis zu 4cm angehoben werden. Auch einseitig, falls es der Stellplatz erfordert. Habe die Fahrwerksarbeiten in Verbindung mit der Montage einer Rollerbühne durchführen lassen.
Das Problem beim Columbus ist, dass er "ab Werk" bereits ordentlich Gewicht aufs Fahrwerk bringt. Da bleibt eigentlich keine echte Federreserve mehr, weder vorne noch hinten. Das Fiat dies nicht prinzipiell ändert, ist mir unerklärlich. Ich meine gelesen zu haben, dass mehr als ein Drittel aller Ducatos Wohnmobile werden.
Gruß
Novesian
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