Als beruflicher Fuhrparkmanager, der jährlich ~10.000 Fahrzeuge beschafft, kann ich folgendes "aus eigener Erfahrung" sagen:
Die OEM (in dem Fall Ford), die Aufbauhersteller (in dem Fall Westfalia) und die Händler (in dem Fall Hagemeier) haben eines gemeinsam: sie haben "Standardprozesse", in denen solch eine Einzelbeschaffung abläuft. Diese Prozesse werden einmalig eingerichtet, mit ein paar Info-Mails hier, und ein paar weiteren automatisierten Infos da, aber das wars dann in der Regel. Wenn man Glück hat, läuft alles glatt durch, und alle vorab prognostizierten - oft geschätzten - Termine treten auch so ein. Für Abweichungen von Terminen gibt es oft keinen Prozess, den hat man am Anfang schlicht nicht mitgedacht. Wird also ein Termin nicht eingehalten, bekommt das solange keiner mit, bis der Kunde nachfragt.
Spätestens dann sollte aber ein guter Service anlaufen, und ein Mitarbeiter nachforschen, was denn die Ursache ist, und diese wiederum dem Kunden proaktiv und zügig mitteilen. Das scheint hier nicht der Fall zu sein, was schade ist.
Ich drücke dir die Daumen, dass dein Fahrzeug demnächst wie geplant fertiggestellt und ausgeliefert wird. Übrigens: fertiggestellt heißt leider lange noch nicht auslieferbereit. Für PDI, Überführung und Zulassung können Wochen, manchmal auch Monate ins Land gehen. (Daran ist nicht zwingend OEM, Ausbauer oder Händler Schuld. Heutzutage gibt es einfach bei allen möglichen Prozessschritten weitere Dienstleister die dazwischen sind (Zulassung, Überführung), die wiederum lange Vorlaufzeiten haben.)
Viele Grüße, Schneiderhahn (dessen heutiges dienstliches persönliches Highlight die Frage eines internen Kunden war, ob er aus persönlichen Gründen von seiner Bestellung zurücktreten darf. Eine kurze Recherche brachte mir das Ergebnis, dass das fragliche Fahrzeug seit Kw 45/2025 hätte ausgeliefert sein sollen, es bis heute aber nicht ist...)
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