Frage Fahrzeug-Isolation
- megagrip
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aus gegebenem Anlass würde ich gerne wissen, ob eure Columbus auch so unvollständig isoliert sind wie unserer.
Wollte eigentlich nur das Anzeige-Panel des Solar-Reglers nachrüsten, als ich feststellen musste, dass hinter der Verkleidung über der Schiebetüre, nur wenige Kabel und keine Isolierung auf dem Blech. Die Dach-Isolierung endet vor der Wölbung zur Wand. Gerade im Bereich über dem hochgesetzten Kühlschrank (601D) ist das unisolierte Blech fatal. So wärmt die Sonne schnell den Teil über dem Kühlschrank der eigentlich kühl sein sollte, da dort der Kühlschrank-Kompressor mit Wärmetauscher sitzt und der Lüfter schon bei normalen temperaturen gut zu tun hat. Am Wochenende bei Frostwetter, werde ich mal mit der Wärmebildkamera, nach weiteren Kältebrücken suchen. Dabei haben wir extra für nicht wenig Aufpreis mit Winterpaket bestellt. Ohne Fachgerechte Isolierung ist der Aufpreis etwas hoch für ein paar zusätzlich anzubringende Wärme_vorhänge, Matten und der Heizung im Abwassertank.
Mich interessiert ist unser Columbus da ein Einzelfall, oder sind alle so unprofessionell isoliert?
Ich würde mich freuen zu erfahren wie das bei euren Fahrzeugen ist
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- Floyd
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ich bin einigermaßen entsetzt über diese Bilder. Sollte das wirklich überall im Wagen so sein, werden die Thermografie Aufnahme sicherlich
ernüchternd sein.
Ich bin gespannt was Du berichtest und wie die Fotos aussehen.
Unser Columbus aus dem Jahr 2014 macht wirklich keine Probleme. O.K - Kühlschrank defekt und letze Woche einen neue Starterbatterie,
zum Anfang Austausch der undichten Leuchten(Garantie Fiat) und ein Marderschaden.
Das wars, wir sind mit dem Wagen zufrieden.
Viele Grüße ins Forum
Floyd
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- Tom_B
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- willi-heinrich
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Isolierung kann man das nicht nennen, nur ein paar schnell mal hingepappte Schaumstoffplatten.
Für den Winter definitiv nix, da kann man gleich im Zelt schlafen.
Gut, dass eine Dieselheizung drin ist...
Ergänzung: Das Winterpaket ist schon ein Witz - da lässt sich der Hersteller die Kompensation mangelhafter Isolierung mit einem ästhetisch fragwürdigen Isoliervorhang teuer bezahlen. Und dann ist noch nicht mal ein Vorhang für die Schiebetür dabei, den man definitiv auch bräuchte.
Solche Steppdecken kann man ja für aussen gut nehmen, für innen finde ich sie - in Anbetracht des Designs, wegen dem man ja meist einen Westfalia kauft - absolut daneben.
Bei uns war das Winterpaket dabei, weil der Wagen von Hof kam. Gekauft hätte ich das bestimmt nicht....
Unser WC: Westfalia Columbus 640E grau 2017 mit Winterpaket und Markise und jetzt auch in Leder
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- Novesian
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Habe in den beschriebenen Karosseriebereichen auch keine Isolierung entdeckt. Was ordentlich isoliert war, ist der Bereich über der Spüle beim 600D. Da wurde mit Klebematten nicht gespart.
Ich denke aber auch, dass wir uns nix vormachen sollten. Ein Kastenwagen besitzt soviele Stellen, an denen konstruktiv eine richtig gute Isolierung nicht möglich ist, dass es wahrscheinlich gar keinen Unterschied machen würde, ob der Wagen ohne gute Heizung in 4 oder in 5 Stunden ausgekühlt wäre. Allein die Verglasung im Führerhaus ist isolatorisch eine Katastrophe.
Im Winter gibt es einfach deutlich bessere Orte zum Wohlfühlen als ein Auto.
Umso erstaunlicher eigentlich, dass eine Wohnmobil-Fachzeitschrift aus Norwegen den Columbus als "besonders wintertauglich" eingestuft hatte. Ich finde leider die Quelle nicht mehr. Müsste ein ca. 3 oder 4 Jahre alter Test gewesen sein...
So schlecht ist die Heizung wahrscheinlich im Kampf gegen die Kälte dann doch nicht!?
Nemo
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- Tom_B
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- Andy
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Schöne Grüße, Andy
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- Novesian
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die fehlende Isolierung des Abwassertanks kannst Du bei jeder guten (Campingfahrzeug-)Werkstatt nachholen lassen. Ich persönlich halte die Isolierung des Tanks für Augenwischerei. Du musst mindestens noch das Ablassventil beheizen lassen. Das ist wohl auch bei "isoliertem" Tank nicht üblich.
Ich für meinen Teil habe eingesehen, dass ein Kastenwagen konstruktiv doch sehr viel näher am Blech-Pkw / Lkw ist, als ein speziell hierzu entwickeltes Wohnmobil mit einem Aufbau aus GFK- / Aluminiuimsandwichwänden. So richtig wintertauglich wird ein Kastenwagen auch durch Isoliermatten innen oder außen nicht. Es bleiben große Glasflächen, eine eine große Schiebetür, zwei Aufbau- und zwei Hecktüren. Für viel wichtiger als die Isoliermatten halte ich eine gute Dieselheizung und immer genug Strom, um diese in Betrieb zu halten.
Durch eine gute Heizung merkst Du die fehlende vermutlich Isolierung nicht.
Wenn ich echte Winterwohntauglichkeit suche, führt an einem Integrierten mit beheiztem Doppelboden wohl kein Weg vorbei. Verbunden mit all den Nachteilen, die ich beim Kastenwagen bewusst nicht gewollt habe... Alltagstauglichkeit, Größe und Handlichkeit ;o)
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- FrankNStein
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Novesian schrieb: ....
Ich für meinen Teil habe eingesehen, dass ein Kastenwagen konstruktiv doch sehr viel näher am Blech-Pkw / Lkw ist, als ein speziell hierzu entwickeltes Wohnmobil mit einem Aufbau aus GFK- / Aluminiuimsandwichwänden. So richtig wintertauglich wird ein Kastenwagen auch durch Isoliermatten innen oder außen nicht. Es bleiben große Glasflächen, eine eine große Schiebetür, zwei Aufbau- und zwei Hecktüren. Für viel wichtiger als die Isoliermatten halte ich eine gute Dieselheizung und immer genug Strom, um diese in Betrieb zu halten.
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Das ist der Punkt. Was nützt eine stellenweise gute Dämmung des Aufbaus, wenn es durch die unvermeidlichen Fugen an Heck- Schiebe- und Fahrerhaustüren, im Fußraum des Fahrerhauses zieht und die Verglasung des Fahrerhauses eine große Kältebrücke darstellt. Da kannst Du den Rest dämmen, so dick zu willst. Es ist ein Kastenwagenproblem.
Es hilft nur Heizen. Mit der 6 KW-Diesel-Warmwasserheizung des Columbus mit seinen 3 Konvektoren und der Fußbodenheizung funktioniert das bei Kälte ganz gut. Die Dämm-Matten aus dem Winterpaket für Heck- und Schiebdtür helfen auch ein bisschen.
Den Abwassertank muss man nicht dämmen. Wenn es friert, bleibt das Abwasserventil offen und es steht ein Eimer drunter. Den darin befindlichen Eisklotz kann man täglich auf einen Abfluss stellen.
Gruß
Frank
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- Andy
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Ich habe ja eine Diesel- und Fußbodenheizung, die wunderbar funktionieren, auch bei Minusgraden. Mit Kälte gibt es also überhaupt kein Problem. Beim Wintercamping habe ich auch (trotz Heizung) den Hahn am Abwassertank geöffnet und einen Eimer darunter gestellt.
An anderer Stelle habe ich gelesen, dass bei schlechter Isolierung das Schwitzwasser in der Karosserie am Blech runter läuft und diese dann schneller zu rosten beginnt. Auch auf YouTube habe ich den Film eines Pärchens gesehen die dabei waren, einen neuen Camper selbst auszubauen. Der alte Sprinter wäre wegen schlechter Isolierung unter den Händen weg gerostet. Darüber mache ich mir Sorgen. Ich habe mich auch ganz bewußt für einen Kastenwagen entschieden und hätte den Sven Hedin gerne die nächsten 20 Jahre gefahren.
Gruß, Andy
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